21. Oktober 2018

Trekking im Himalaya

Nach drei Wochen sind die Teilnehmenden der Stammesfahrt am vergangenen Freitag wohlbehalten und mit den unterschiedlichsten Eindrücken und Erlebnissen aus Nepal zurückgekehrt.

Nach einem langen Flug von Bremen über Istanbul nach Kathmandu war der Stamm von unseren nepalesischen Freunden herzlich empfangen worden. Quer durch die quirlige Hauptstadt Kathmandu ging es dann während einer zweieinhalbstündigen Busfahrt über staubige „Straßen“ in das rund 25 km entfernte Kakani, wo sich das Zentrum der nepalesischen Pfadfinder befindet.

Bereits am nächsten Tag stand die Weiterfahrt nach Pokhara an. Von dort ging es in die Berge zu einer einwöchigen Trecking-Tour im Schatten der über 8000m hohen Gipfel der Annapurna-Region. Ziel war der 3210m hohe Poon Hill. Besonders der erste Tag machte allen Teilnehmenden zu schaffen, denn es ging über steile Treppenstufen um rund 1000m Höhenmeter hinauf. Erst nach Einbruch der Dämmerung kamen wir im Schein der Taschenlampen in unserem Quartier – einem Teehaus in Ulleri – an.

Ein heißer Milchtee und das Nationalgericht Dal Bhat weckten wieder die Lebensgeister, so dass es am nächsten Tag trotz der weiterhin steilen Stufen nach Nange Thanti gehen konnte. Allen wird sicherlich die abendliche Singerunde rund um den Ofen im Essensraum des Teehauses in Erinnerung bleiben. Am nächsten Morgen wanderten die Fahrtengruppen weiter bergauf nach Ghorepani, der letzten Zwischenstation vor dem Aufstieg zum Poon Hill. Auch die dortige Singerunde nach der Ankunft mit einem heißen Milchtee und einem direkten Blick auf den 7219m hohen „Annapurna South“ bleibt unvergessen.

Um den Sonnenaufgang auf dem Poon Hill genießen zu können, ging es am nächsten Morgen um 4 Uhr los. Tatsächlich war bei Sonnenaufgang auch keine Wolke am Himmel, sodass der Blick auf Dhaulagiri (8167m), Bharha Chuli (Fang)(7647m), Annapurna I (8091m), Annapurna South (7219m), Hiunchuli (6441m) und Machhapuchare (Fishtail) (6993m) frei war. Nach dem Abstieg vom Poon Hill und einem ordentlichen Frühstück ging es weiter nach Tadapani. Auch dort konnten wir am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang nochmal den Blick auf den mächtigen Annapurna South genießen.

Die letzte Station der Wanderung bildete schließlich Ghandruk, bevor es am nächsten Tag nach einer kurzen Wanderung mit dem Bus zurück nach Pokara ging. In Ghandruk stand der Besuch des winzigen Museums des Ortes auf dem Programm. Dort gab es auch die Möglichkeit, traditionelle nepalesische Trachten anzuziehen, die ausgiebig genutzt wurde. 

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